Anträge

Landeskonferenz 2020

  • Update für digitale Schulen in Thüringen
    Wir fordern vom Thüringer Ministerium für Jugend, Bildung und Sport sowie dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften konsequent auf digitale Lern- und Lehrformen auszurichten, die technische Ausstattung der Schulen durch effizientere Planungs- und Vergabeverfahren der Mittel aus dem DigitalPakt Schule rasch auszubauen und allen Schulen zusätzliche, professionelle IT-Administrator:innen an die Seite zu stellen.
  • Kostenübernahme des Schulwegs für alle Thüringer Schüler:innen
    Wir fordern, dass Monatskarten für den Schulweg und die Freizeitgestaltung von Thüringer Schüler:innen, statt bis einschließlich zur zehnten Klasse, auch in der elften, zwölften bzw. dreizehnten Klasse finanziell übernommen, das heißt, den Lernenden rückerstattet werden.
  • Für frühzeitige und umfassende Schüler:innenmitwirkung
    Wir fordern eine umfassende Demokratisierung der Unterrichts- und Schulkultur an allen allgemeinbildenden Schulen. Die 2019 von der Thüringer Landesregierung beschlossene “Landesstrategie Mitbestimmung junger Menschen” soll umgesetzt werden.
  • Einführung eines Modellprojekts Demokratiebildung an Schule
    Wir fordern die Einrichtung einer „Koordinierungsstelle für Demokratiebildung an Schule“ durch das Thüringer Ministerium für Jugend, Bildung und Sport. In 12 Thüringer “Modellschulen für Demokratie und Partizipation” soll erprobt werden, wie politische Bildung in einem neuartigen Tandem aus Schüler*innen und pädagogische Fachkräften weiterentwickelt werden kann, um Freiräume zu schaffen und politische Aktionen zu begleiten.
  • Mein Körper, mein Geschlecht! Für einen selbstbestimmten Geschlechtseintrag in Thüringen.
    Wir fordern die SPD Thüringen auf, den Beschluss der SPD Queer mit dem Titel “Für einen selbstbestimmten Geschlechtseintrag für Alle – TSG-Abschaffung und eine echte Dritte Option jetzt!” zu übernehmen. Auf Grundlage dieser Forderungen soll der Freistaat Thüringen als erstes Bundesland einen selbstbestimmten Geschlechtseintrag für Alle beschließen und umsetzen.
  • Jugendticket für junge Menschen in Thüringen
    Wir fordern die Landesregierung auf, das Azubi-Ticket zu einem Jugend-Ticket weiterzuentwickeln. Dieses soll Schülerinnen und Auszubildenden, sowie Volontärinnen und Freiwilligendienstleistenden ermöglichen, für 365 Euro im Jahr den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Weiterhin soll der Erwerb des Jugendticket für Auszubildende möglich sein, wenn der Standort deren Ausbildungsstätte oder deren Berufsschule in Thüringen liegt, nicht wie bisher ausschließlich abhängig vom Berufsschulstandort.

Landeskonferenz 2017

  • Kinderrechte ins Grundgesetz
    Die Jusos Thüringen fordern, die Prinzipien der Rechte von Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gemäß der UN-Kinderrechtskonvention im Grundgesetz (GG) zu verankern. Die Jusos Thüringen fordern die Einrichtung von Ombudsstellen bei jedem örtlichen öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Einvernehmen mit dem jeweiligen Jugendhilfeausschuss. Zur besseren Koordinierung der Anlaufstellen und Vertretung beim Bund fordern die Jusos, die Ernennung einer/eines unabhängigen Kinderrechtsbeauftragten auf Bundesebene. Für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auf allen gesellschaftlichen Ebenen, sind die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen.
  • Kostenloser erster Reisepass / Personalausweis / Kinderreisepass
    Viele Jugendliche unter 24 Jahren verfügen über geringe finanzielle Möglichkeiten. Daher fordern die Jusos Thüringen einen kostenlosen ersten Personalausweis, einen kostenlosen ersten Reisepass, sowie einen kostenlosen ersten Kinderreisepass, sofern dieser beantragt wird.
  • Kontinuität in der Schule
    Die Jusos Thüringen fordern, dass die Personalabgänge an Thüringer Schulen eins zu eins durch Neueinstellungen auszugleichen sind, um den Unterricht flächendeckend zu gewährleisten und Stundenausfall zu vermeiden. Wir fordern, dass die Kultusministerkonferenz die verbindliche Einführung der CAS-Rechner rückgängig macht und dass alternativ Laptop-Klassen flächendeckend eingeführt werden, um am Computer mit einer modernen Rechensoftware arbeiten zu können.
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