Jugendticket für junge Menschen in Thüringen

Wir fordern die Landesregierung auf, das Azubi-Ticket zu einem Jugend-Ticket weiterzuentwickeln. Dieses soll Schüler*innen und Auszubildenden, sowie Volontär:innen und Freiwilligendienstleistenden ermöglichen, für 365 Euro im Jahr den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen.

Weiterhin soll der Erwerb des Jugendticket für Auszubildende möglich sein, wenn der Standort deren Ausbildungsstätte oder deren Berufsschule in Thüringen liegt, nicht wie bisher ausschließlich abhängig vom Berufsschulstandort.

Begründung

Das Azubi-Ticket Thüringen ist eine große Bereicherung für die jungen Menschen in unserem Freistaat. Wir möchten, dass dieses Ticket zu einem Jugendticket weiterentwickelt wird. Hiermit wollen wir auch junge Menschen unterstützen, welche nicht studieren oder eine Ausbildung ausüben.

Auszubildende haben mit dem Azubi-Ticket die Möglichkeit, günstig den ÖPNV in Thüringen zu nutzen. Leider macht der Freistaat die Nutzung davon abhängig, dass der Berufsschulstandort in Thüringen liegt. Manche Ausbildungsberufe haben jedoch eine begrenzte Anzahl an Berufsschulen in Deutschland, für einige Ausbildungsberufe gibt es nur eine Berufsschule, welche dieses Ausbildungszweig lehrt. Für diese Auszubildende ist es nicht möglich ein Azubi-Ticket zu beantragen. Um dielokalen Ausbildungsstätten trotzdem zu unterstützen, soll der Erwerb des Jugendticket möglich sein, wenn sich entweder die Berufsschule oder die Ausbildungsstätte in Thüringen befindet.

Mit dem Jugendticket soll die Arbeit von Volontär:innen und Freiwilligendienstleistenden mehr geschätzt werden und ein Anreiz geschaffen werden, sich für Thüringen zu entscheiden. Mit der gesteigerten Mobilität der jungen Menschen verbessern sich auch deren soziale und kulturelle Teilhabe sowie ihre Gelegenheiten, einem ehrenamtlichen Engagement nachzugehen.

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